Zucker aus Bio-Rüben

Zucker aus Bio-Rüben

Bio-Zucker aus Deutschland

Wir nutzen für unsere Trinkschokolade den Bio-Rübenzucker der Bioland-Erzeugergemeinschaft rebio. Die Rüben werden in Süddeutschland angebaut und nahe der Grenze von der Schweizer Zucker AG zu Zucker weiterverarbeitet. Damit haben sich die Bauern von den Zucker-Konzernen unabhängig gemacht und vermarkten ihr Produkt nun selbst. Der Bio-Rübenzucker ist ein ideales Beispiel dafür, wie Bauern im globalen Norden versuchen, sich faire und direkte Vertriebswege zu erschließen. Damit passt er perfekt zum Bio-Kakao von Cacaonica.


Nachhaltigkeit im Zucker

Damit sorgen wir für kürzere Transportwege und fördern die hiesige Bio-Landwirtschaft. Die Herkunft des Zuckers ist absolut transparent und nachverfolgbar. In einer vergleichenden Studie zwischen Bio-Rübenzucker aus Deutschland und Bio-Rohrzucker aus Paraguay wurden der Umweltfußabdrucks und die sozialen Risiken beider Zuckersorten untersucht. Es zeigte sich, dass der Bio-Rübenzucker nicht nur durch kürzere Transportwege, sondern vor allem durch verschiedenen Faktoren im landwirtschaftlichen Anbau einen wesentlich geringeren Umweltfußabdruck hinterlässt. Dabei spielen zum Beispiel die Düngung und die damit zusammenhängenden Feldemissionen sowie die effizientere Landnutzung bzw. Verarbeitung der Pflanzen eine Rolle, für ein Tonne Zucker werden 6,6 t Rüben oder 11,4 t Rohr benötigt. Auch die Verarbeitung des Zuckers in der Fabrik trägt einen großen Teil zur Umweltverträglichkeit des Zucker bei. Die Schweizer Fabriken nutzen vor allem Solarenergie. Auch in Paraguay wird der Energiebedarf der Fabriken vollständig erneuerbar, durch die energetische Verwertung der Bagasse, ein Nebenprodukt aus der Rohrverarbeitung, gedeckt. Dabei entstehen jedoch Luftschadstoffe, die sich lokal auswirken.
Unterm Strich belastet der Bio-Rübenzucker die Umwelt gut ein Drittel weniger als Bio-Rohrzucker aus Südamerika.

Bild: gominolasdepetroleo.com, Miguel A. Lurueña